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Es liegt mordsmäßig viel an.
Man kann es erahnen, wenn man diese Links mal verfolgt:
Theater-Spielstätte ist gefährdet.
Presseberichte dieser Woche: eins, zwei, drei, vier – weitere werden folgen.
Da haben wir schon mächtig positive Rsonanz. Auf Facebook, aber auch im realen Leben.
Hammer!
Und dann haben wir das "1. Neu-Ulm PocketKlassiker-Festival" in Arbeit.
Hier die facebook-page und die offizielle website mit allen zur Zeit verfügbaren Infos.
Stark eingebunden sind wir in die bürgerschaftliche Initiative "Wir in Neu-Ulm" und zählen uns zu denen, "Die sich für Neu-Ulm stark machen".
Naja, die "normale" Theaterarbeit kommt keinesfalls zu kurz.
Heute ist morgen schon gestern.
Ganz schnell muss ich einen Link weitergeben, den ich gerade gefunden habe: ein TAZ-Artikel vom Juni diesen Jahres.
Ein schönes Zitat darin lautet: "Herabsetzung ist einfach und wird durch Comedy bedient. Schwieriger ist die Komik, die sich nicht lustig macht."
Und das hier gefällt mir auch: "Theaterstücke …, die alte Gattungsregeln unterlaufen, in denen der Witz nicht aus Klischees, sondern aus der Überforderung an der Gegenwart gewonnen wird und sich unters Gelächter auch immer die Melancholie mischt."
Und wenn dann zum Beispiel so eine Rezension geschrieben wird, reizt es mich maßlos, das Stück zu machen.
Vor einiger Zeit hatte ich gefragt: "Kennt jemand das Rotkäppchen-Märchen aus der Sicht des Wolfes? Hat jemand sogar den Text irgendwo parat. Ich wäre sehr daran interessiert."
Dann fand ich ihn und ludt ihn als pdf-Datei:
http://theater-neu-ulm.de/rotkaeppchen_aus_Wolfssicht.pdf
Weil ich jüngst wieder danach gefragt wurde, hab ich ihn nochmals gepostet.
Zusatz-Info:
"Der Wolf" heißt übrigens ein Gedicht von Heinz Erhardt. Und da dementiert der Wolf auch, dass er die Großmutter fraß:
"Es ist nicht wahr, dass ich sie fraß.
Ich krümmte ihr kein Härchen.
Die Brüder Grimm, die schrieben das,
für kleine Kinderchen zum Spaß.
Das sind doch alles Märchen."
Mal schnell so in die Runde geworfen: Für die Rolle der Innenarchitektin Christine (50 +) wird eine Kollegin gesucht. Die Rolle haben wir auf theaterjobs.de ausgeschrieben. Dazu gibt es ausführliche Informationen.
So richtig vermisst wird man selten, von wenigen. Für alle, die mich vermissen, eine kurze Nachricht:
Ich bin derzeit (erneut) in einer Familien-Rolle besetzt, die mir nur sehr bedingt Zeit lässt.
Dummerweise wird diese mir verbleibende Zeit auch noch sehr weitgehend durch die administrativen / büro (kratischen) Erfordernisse des Theaterleitens ausgefüllt.
Vom Kunstmachen bin ich also leider etwas abgezogen.
Ich weiß nicht, was ich zuerst tun soll.
Deswegen roll ich die Sache von hinten auf.
Ich ruhe aus.
Denn: Nix zu tun, wär nicht mein Ding!
„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen“, soll Johann Wolfgang von Goethe gesagt haben.
Ich sage: Sobald Du schwanger bist, siehst Du jede Menge Schwangere.
In jeder Sekunde wird unser Gehirn mit elf Millionen Bit befeuert. Es verarbeitet maximal 50. Es muss also sehr sorgfältig bedacht sein, auf welches Ziel wir unseren Geist richten.Oder anders ausgedrückt:
"Durch die Art, wie er den Dingen Aufmerksamkeit schenkt, trifft jeder von uns eine Wahl, welche Art Welt es sein soll, in der er leben will." (William James)
Heidegger unterscheidet zwischen "Geworfenheit" (mit dem Sein umgehen zu müssen) und dem "Entwurf" (das Sein gestalten zu können). Wir sind zu fast 100 Prozent geworfen und können nur Null-Komma entwerfen. Am weitestgehenden können wir das auf der Bühne.
Jetzt steht "Venedig im Schnee" wieder auf dem Spielpla. Wir mussten eine Position umbesetzen und hatten ein glückliches Händchen – wobei wir die Kollegin Christiane Reichert, die Ihr auch von theaterblogs.de kennt, von zwei früheren Engagements kannten und wussten, wen wir uns da ins Haus holen. Ich muss hier öffentlich sagen: Sie hat unsere Erwartungen übererfüllt. Vom Text her bestens präpariert und durch intensives Studium eines Mitschnitts auch bezüglich der Inszenierung voll auf dem Laufenden, hat sie in den zweitägigen Übernahme-Proben alles gegeben. Das Ergebnis war am letzten Sonntag dementsprechend. Meine Lust zu spielen ist auch wieder voll da. Die beiden Männer haben wirklich geklotzt – und so musste das Publikum uns nachher feiern. Zwingend! Weil es natürlich bei einer Wiedeaufnahme keine Presse gibt, soll eine Zuschauerzuschrift stellvertretend gepostet werden: "Absolut witziges und unterhaltsames Theater! Die Schauspieler begeistern!" (Wolfgang Bayer im blog "Publikumsstimmen")
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